FESTIVAL DOLOMITES

   

MoZuluArt feat. Ambassade Streichquartett                        
Klassisch:Afrikanisch

Freitag, 30.8.2024, 20 Uhr
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 35 / 25 / 5                              TICKET

Das Ensemble hat sich der Musik Mozarts stets behutsam genähert. Die Melodik des österreichischen Meisters wurde dabei mit Elementen der Gesangstradition aus dem südlichen Afrika, der charakteristischen Satzweise der Männerstimmen und den typischen Schnalzlauten der Ndebele und Xhosa angereichert. Das Repertoire der Gruppe wird ergänzt mit Kompositionen von Miriam Makeba, Solomon Linda, sowie mit Mbube und Gospel Traditionals, die MoZuluArt in einem europäischen Kontext interpretiert.
Nach drei umjubelten Konzerten im Rahmen der Salzburger Mozartwoche 2024 Anfang des Jahres freuen sich die Musiker von MoZuluArt auf ihr Debüt beim Festival Dolomites. 
"Musik hat es zu allen Zeiten geschafft, Menschen unterschiedlicher Herkunft einander näherzubringen" (Vusa Mkhaya).
Interpreten: Vusa Mkhaya, Vocal / Ramadu Vocal, Percussion / Blessings Nkomo, Vocal / Roland Guggenbichler, Piano / Cristian Nenescu, Violine / Gabriel Karger, Violine / Michael Buchman, Viola / Hannah Pichler, Violoncello    
Programm:
  • Masiyeni W. A. Mozart, Fantasie D-Moll KV 397
  • Zunghikhumbule W. A. Mozart, Sonate A–Dur KV 331
  • Uthando W. A. Mozart, Klaviersonate D-Dur KV 311 1
  • Qula Traditional
  • Bheka Kimi W. A. Mozart, Rondo D-Dur KV 485
  • Nomalanga Antonio Salieri, Klavierkonzert C-Dur
  • Inzima L`endlela Traditional
  • Emakhaya Blessings Nkomo & Roland Guggenbichler
  • Laduma Vusa Mkhaya
  • Hard Times Joseph Haydn, Menuett F-Dur Hob. IX:8
  • Thula sizwe Traditional
  • Phakathi W. A. Mozart, Die Zauberflöte, Arie „In diesen heil`gen Hallen“
    

Trio Meran-Teheran

Andrea Götsch, Klarinette
Jakob Mitterer, Violoncello
Nika Afazel, Klavier
Samstag, 31.8.2024, 20 Uhr
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 25 / 15 / 5               TICKET

Im Programm erklingen mit den Klarinetten-Trios von Beethoven und Brahms zwei der unangefochtenen Meisterwerke für diese Besetzung. Fast hundert Jahre liegen zwischen der Entstehung des quirligen Trios des noch jungen Ludwig van Beethoven („Gassenhauertrio“, 1797) und dem gewichtigen Trio op. 114 vom bereits 57-jährigen Brahms, der seine Liebe für die Klarinette spät entdeckte. Beide Werke sind „klassischen“ Formprinzipien verpflichtet, doch in ihrer Machart und Wirkung so verschieden. Ist Beethovens Trio ein „Wurf“, bei dem der virtuose Spielwitz vordergründig ist, finden sich beim reifen Brahms kompositorische Tiefe und Bezogenheit in allen erdenklichen Facetten.
Robert Muczynski, Sohn polnischer und slowakischer Immigranten, kann mit Fug und Recht als einer der bedeutendsten neoklassischen Komponisten im Amerika der Nachkriegszeit bezeichnet werden. Sein Werk nimmt einerseits Bezug auf klassische Formensprache, steht zudem im Einfluss von Bartók, Bernstein und Barber und macht außerdem harmonisch und rhythmisch Anleihen im Jazz.
Programm:
  • Ludwig van Beethoven: Trio op. 11 in B Dur
  • Robert Muczynski: Trio op. 26
  • Johannes Brahms: Trio op. 114 in a-moll
   

Ensembles des Mahler Academy Orchestra
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

originalklang-project
Dienstag, 3.9.2024, 20 Uhr
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 25 / 15 / 5               TICKET

Als Schwesterkonzert und zur Vorbereitung auf die Weltpremiere der 5. Symphonie von Gustav Mahler auf Originalinstrumenten (siehe Konzert am 8.9.2024), präsentiert das Mahler Academy Orchestra ein fulminant besetztes Programm, das die Musik und den Zeitgeist der Wiener Jahrhundertwende heraufbeschwört:
Der legendäre Sir John Eliot Gardiner, einer der Pioniere der Originalklangbewegung, dirigiert die auf Darmsaiten spielenden Studenten der Gustav Mahler Academy in Mahlers Orchesterbearbeitung von Schuberts „Tod und das Mädchen“. “Vom Tod zu erzählen, um ihn hinauszuschieben”, das trieb Schubert genauso um wie Mahler, und es öffnet sich hier ein Kreis, der sich mit der 5. Symphonie grandios schließen wird.
Programm:
  • George Enescu: Streichoktett C-Dur op.7 (1900)  /    I. Tré modéré        
  • Hans Pfitzner: Streichquartett cis-moll op.35 (1904)  /   II. Sehr schnell
  • Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5 (1909)  I.  Heftig, II. Sehr langsam, III. Sehr bewegt, IV. Sehr langsam,     V.  In zarter Bewegung
  • Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-moll op. 115 (1891)  /   I. Allegro       
  • Franz Schubert - G. Mahler: Streichquartett d-moll D. 810
    Der Tod und das Mädchen, Version für Streichorchester   /   I.   Allegro, II.  Andanto con moto, III. Scherzo. Allegro molto – Trio, IV. Presto
Das originalklang-project des Mahler Academy Orchestra ist eine Koproduktion zwischen der 
Busoni-Mahler-Stiftung Bozen und der Stiftung Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach und Festival Dolomites

    

Gustav Mahler Jugendorchester
Ingo Metzmacher, Dirigent
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ERÖFFNUNG FESTIVAL DOLOMITES
Donnerstag, 5.9.2024, 20 Uhr
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 35 / 25 / 5               TICKET

1986/87 von Claudio Abbado in Wien gegründet, gilt es als das weltweit führende Jugendorchester und steht unter dem Patronat des Europarates. Bei jährlichen Probespielen in über 25 Städten Europas werden die Mitglieder aus über 2500 Bewerbern bestimmt. Sein hohes künstlerisches Niveau animierten bedeutende Musiker mit dem GMJO zu arbeiten, darunter Dirigenten von Claudio Abbado bis Franz Welser-Möst und Solisten von Martha Argerich bis Frank Peter Zimmermann. Konzertveranstaltern und Festivals auf der ganzen Welt darunter die Salzburger Festspiele, die Elbphilharmonie, Concertgebouw, das Teatro alla Scala. Anlässlich seines 25jährigen Jubiläums wurde das GMJO zum Botschafter UNICEF Österreich ernannt.
Ob als Operndirigent, Orchesterleiter, Festivalchef oder Buchautor: Ingo Metzmacher setzt sich konsequent für die Musik vor allem des 20. und 21. Jahrhunderts ein. Seine Leidenschaft: Neues hörbar und Bekanntes hörbar neu zu machen.
Programm:
  • Ludwig van Beethoven: Ouverture Coriolan op. 62
  • Arnold Schoenberg: Fünf Orchesterstücke op. 16
  • Ludwig van Beethoven: Ouverture Leonore Nr. 3 op. 72
  • Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 8 c-moll op. 65
    

Mahler Academy Orchester
Leif Ove Andsnes, Klavier
Philipp von Steinaecker, Dirigent

Sonntag, 8.9.2024, 18 Uhr
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 35 / 25 / 5           TICKET 
          
Die Busoni-Mahler-Stiftung Bozen hat in Kooperation mit dem Kulturzentrum Toblach ein einzigartiges Mahler-Originalklang-Projekt aufgebaut: Sie bringen 50 herausragende Profis aus Europas Top-Ensembles mit 50 jungen Musiker:Innen zusammen und spielen auf den historischen Instrumenten der Wiener Philharmoniker von 1900. Nach mehr als 100 Jahren erklingt in Toblach Mahlers 5. Symphonie erstmals im rekonstruierten Orchesterklang.
In einer weiteren Premiere wird der norwegische Starpianist Leif Ove Andsnes Rachmaninovs drittes Klavierkonzert auf einem historischen Steinway spielen. Dieses Instrument wählte Rachmaninov für seine legendäre New Yorker Aufführung des Konzerts 1910. Der Dirigent war Gustav Mahler.
Programm:
  • Sergei Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3, op. 30 in d-moll
  • Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 in cis-moll
Das originalklang-project des Mahler Academy Orchestra ist eine Koproduktion zwischen der Busoni-Mahler-Stiftung Bozen und der Stiftung Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach und Festival Dolomites

    

Francesco Loccisano & Marcello De Carolis, chitarra battente
Samstag, 14.9.2024, 18 Uhr
in Kombination mit Spezialitäten der “Trattoria Calabrese“
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 25€             TICKET

Die zwei Gitarristen, Francesco Loccisano und Marcello De Carolis, kamen durch ihre gemeinsame Faszination für die chitarra battente, einem traditionellen süditalienischen Instrument mit barocken Wurzeln, zu ihrer Zusammenarbeit. Die Chitarra Battente, die in der Übersetzung meist als „Schlaggitarre“ bezeichnet wird, entwickelte sich in erster Linie als Begleitinstrument, das den Rhythmus für Gemeinschaftstänze wie Tarantella und Pizzica liefert. Das Duo „Loccisano-De Carolis“ (Kalabrien-Basilikata) wurde für die WOMEX – Worldwide Music Expo 2023 ausgewählt, um ihr Projekt „venti“ auf dieser sehr bedeutenden Veranstaltung für Weltmusik vorzustellen. Ein Erfolg, der die beiden italienischen Künstler ins internationale Rampenlicht gebracht hat.     

    

Männerchor Brummnet
Clara Sattler, Chorleitung
In Kombination mit Südtiroler Wirthauskulinarik
Sonntag, 15.9.2024, 18 Uhr
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 25€             TICKET

Der besondere Name dieses besonderen Männerchores verdient es, kurz erklärt zu werden. "Brummnet" steht im Südtiroler Dialekt für "Warum nicht?" und war in der Gründungszeit des Chores die dialektale Antwort der Leiterin Clara Sattler auf eine Auftrittsanfrage "Könntet ihr nicht für uns singen?". "Brumm net" heißt aber auch "brumm nicht" und liest sich wie eine Ansage an die Männer im Chor, ordentlich, also klangvoll zu singen. Weitere Deutungen ließen sich bei entsprechender Phantasie noch leicht finden.
Auf seiner 20-jährigen Reise hat sich die Chorgemeinschaft unter der prägenden Leitung von Clara Sattler und Johann van der Sandt mit einem breiten Repertoire zu einem Juwel innerhalb der Südtiroler Chorlandschaft und weit darüber hinaus entwickelt. Dies ist weniger einer auf die Spitze getriebenen Perfektion oder kühler Fehlerlosigkeit geschuldet, sondern einer überaus edlen Mischung aus Klangschönheit und Charme.
Die wirklich ersten Schritte machte das Sängerensemble mit dem “naturbelassenen” Volkslied und dies nicht im Konzert sondern dort, wo die Volksmusik heimisch ist und sich natürlich entfaltet: Im Wirtshaus, beim gemütlichen Zusammensein, bei Familienfeiern oder Musikantentreffen. Im edlen Ambiente des Kulturzentrums Toblach steht genau das auf dem musikalischen Speiseplan.
Programm:
  • Volkslieder in Südtirol weltberühmt                                                                                 
   

THE SONG OF THE EARTH
Haydnorchester von Bozen und Trient
Anna Patalong, Sopran

Malachy Frame, Bariton
Finnegan Downie Dear, Dirigent
Isabella Gellis: Valedictions
Xiaogang Ye: The Song of the Earth

Dienstag, 17.09.2024, 20 Uhr
Gustav-Mahler-Saal
EUR: 25 / 15 / 5               TICKET

Den Naturklängen auf die Spur ihrer Seelennatur zu kommen: dies trieb die Dichter aus der Tang Dynastie an, deren Texte G. Mahler zu seinem „Lied von der Erde“ inspirierte. Er kannte sie nur aus Übersetzungen anderer Sprachen. Der chinesische Komponist Xiaogang Ye ging nun an ihre Urquelle zurück und schrieb sein „Lied der Erde“, mit viel chinesischem Schlagwerk und einem ureigenen Feingefühl für chinesische Dichtung.
Die britische Komponistin Isabella Gellis ist mit einer eigenen Hommage an die Natur dabei: ihr kurzes Stück kreist um das Rauschen von Blättern in uralten Baumwipfeln im Spiel mit Regentropfen.

Eine Kooperation zwischen Dolomites Festival und Transart Festival